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CityGlow Hamburg März 2022

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Das Ende aller

Das Ende aller Maßnahmen ist der Anfang der Selbstverantwortung Bald ist es so weit: Am 20. März sollen alle weitreichenden Corona-Maßnahmen fallen. Der so viel diskutierte „Freedom Day“ verspricht Bar- und Restaurantbesuche ohne Einlasskontrollen, Großveranstaltungen ohne Beschränkung der Besucherzahl und ein Ende der Home-Office-Empfehlungen. Das Problem ist nur, dass wir einen solchen Freiheitstag überhaupt nicht brauchen, da wir keinen einzigen Tag in Unfreiheit verbringen mussten. Alleine die Bezeichnung „Freedom Day“ impliziert, dass irgendeine unsichtbare Besetzungsmacht abzieht. Das ist Wasser auf die Mühlen jener, die sich in den vergangenen zwei Jahren in einer „Corona-Diktatur“ wähnten. Sämtliche Maßnahmen der Corona-Politik dienten aber immer nur einem Zweck: Die Freiheit des Einzelnen so weit wie möglich zu erhalten. Selbst die Lockdowns in Deutschland waren im Vergleich zu anderen Staaten eher höfliche Handlungsempfehlungen als strenge Staatsgewalt. In Frankreich galt zwischenzeitlich eine landesweite Ausgangssperre ab 18 Uhr. In Großbritannien durfte das Haus nur verlassen, wer Lebensmittel oder Medikamente einkaufen musste oder auf dem Weg zur Arbeit oder zum Arzt war. Wenn wir uns in Deutschland nun am 20. März jubelnd in den Armen liegen, weil wir beim Restaurantbesuch keinen Impfnachweis mehr vorzeigen müssen, kann man das ruhigen Gewissens als lächerlich bezeichnen. KOMMENTAR VON ELENA ADAM Und noch ein weiteres Problem kommt hinzu. Wo staatliche Corona-Verordnungen enden, beginnt die Verantwortung eines jeden Einzelnen. Nur wenn die Impfquote über die Sommermonate deutlich ansteigt, kann eine erneute Corona-Welle im Herbst 2022 ohne große Einschränkungen überstanden werden. Lockerungen und stagnierende Impfzahlen bedeuten nur eins - dass der 20. März zum Freedom Day für das Virus selber wird. FREEDOM DAY Illustration: © Олеся Волкова CITYGLOW Impressum Herausgeber: CityGlow GbR. Michael Panusch (V.i.S.d.P.); 0172 - 5140181 Magdalena Barge; 0160 - 91566522 Rabbethgestraße 42, 30880 Laatzen/Rethen Vertrieb Erscheint monatlich. Kostenlose Auslage an Auslagestellen im Raum Hamburg. Urheberrechte Die Urheberrechte für Anzeigenentwürfe, Fotos, Vorlagen sowie für die Gestaltung bleiben beim Verlag. Jeglicher Nachdruck von Artikeln, Fotos, Zeichnungen und dergleichen bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Verlages. Haftung und Gewähr Programminformationen werden kostenlos abgedruckt, eine Gewähr für die Richtigkeit kann daher nicht übernommen werden. Für eingesandte Fotos, Artikel etc. kann leider keine Gewähr übernommen werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Technische Betreuung CITYGLOW Online Prometheus UG (haftungsbeschränkt) prometheus-webdesign-hannover.de info@prometheus-international.de Redaktion Philipp Mack, Redaktionsleiter; phil@cityglow.de Elena Rauschert, Michael Pohl, Alexander Pestchanko Redaktion und Anzeigen Michael Panusch; michael@cityglow.de 0172 - 5140181 Gestaltung Magdalena Barge; gestaltung@cityglow.de 0160 - 91566522 Bildnachweis Inhalt: 123rf.com, Adobe Stock und wie angegeben Titelfoto: © Sabine Radtke

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