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CityGlow Hamburg Januar 2022

Erstellt für die, die eine gute und exklusive Mischung aus regionalen Themen aus Hamburg und Umgebung schätzen. Hier erfahren Sie nicht nur das Neuste aus der Mode und Luxuswelt sondern auch Freizeit, Kunst, Kultur, Wohnen und kulinarisches findet hier Platz. Genießen Sie jede Seite unseres Januar Magazins.

KREATIVKOLUMNE VON ANDRE

KREATIVKOLUMNE VON ANDRE VATERNAM Neues Jahr, neue Chancen für das Marketing Erfolgreich in das neue Jahr starten bedeutet: mit dem richtigen Marketing die Bestandskunden halten und Neukunden gewinnen. Das Jahr 2021 war für viele Unternehmer*innen kein leichtes. Schauen wir also positiv in das neue Jahr 2022, werden wir aktiv und setzten neue Ziele, denn der Anfang des Jahres bietet besondere Möglichkeiten für sich und seine Produkte und Dienstleistungen zu werden. In Zeiten, in denen man eventuell genauer überlegt wie man sein Geld ausgibt, sollte die Qualität der Produkte im Vordergrund stehen. Hochwertige Anzeigen und Kampagnen müssen dies vermitteln, um Kunden zu überzeugen. Auch 2022 wird uns die Pandemie begleiten, so stellt auch im neuen Jahr das Internet die wohl wichtigste Marketingplattform bereit. Über die eigene Website und die Social-Media-Kanäle präsentiert man sein Unternehmen nach den eigenen Vorstellungen. Ein professioneller Auftritt ist daher von oberster Priorität. Hochwertige Bilder, interessante Videos und eine moderne und übersichtliche Website die Iinformiert und zum Kauf animiert. Auch in Sachen Social-Media ändert sich einiges. Facebook war lange das Maß der Dinge, doch das stimmt so nicht mehr. Jedoch bleibt Facebook mit 2,9 Milliarden Nutzern im Jahr die Nummer Eins auf dem Markt. Tiktok steht für die jüngere Zielgruppe, Linkedin für B2B und nicht zu vergessen Instagram mit Bild- und videoorientierten Formaten. Potential für Marken besteht auch nach wie vor im Influencer-Marketing und dem Nutzen von User Generated Content. Der Schaufensterbummel wird auch in 2022 weiter abnehmen. Die Pandemie hat einkaufen immer virtueller gemacht. Auch die unterschiedlichen Social-Media-Plattformen entwickeln sich immer mehr zu Einkaufsmöglichkeiten. Laut Statista wird sich die Summe aller Verkäufe auf Social-Media-Plattformen zwischen 2021 und 2027 weltweit um mehr als 400 Prozent also ca. 604,5 Milliarden US-Dollar steigern. Social Selling wird also eine kommende Chance die man nicht verpassen sollte. Machen Sie Loyalty zu einem integralen Bestandteil des Kundenerlebnisses. Basierend auf Emarsys-Daten (https://emarsys. com) stammen 56 Prozent des Umsatzes der 1.500 größten und erfolgreichsten Einzelhändler der Welt von Kunden, die bereits zuvor bei der jeweiligen Marke eingekauft haben. Besonders interessant: Kunden, die Mitglied in einem offiziellen Loyalty-Progamm (wie Miles-and-More, etc.) sind, sorgen für 18 Prozent mehr Umsatz als Nicht-Mitglieder. Bedeutet für das neue Jahr, bestehende und treue Kunden dazu bringen, häufiger einzukaufen. andrevaternam Bild: ©Andre Vaternam 8 CITYGLOW

KOMMENTAR VON ELENA ADAM Es gibt Menschen, die halten sich für klüger als andere. Das ist ok, so lange sie niemanden mit ihrem Verhalten schaden. Jeder Frisör kennt minimal eine dunkelhaarige Kundin, die sich zu Hause im Selbstversuch die Haare blond gefärbt hat und dabei orange oder gelb wurde. Jeder Schulmediziner kennt Patienten, die an Globuli glauben und mit Zuckerkügelchen in den Krieg gegen jede noch so schwere Krankheit ziehen. Jeder Handwerker hat in seinem Freundes- und Bekanntenkreis sicherlich schon mal den Satz gesagt: „Das kannst du schon so machen. Wird dann aber halt scheiße“, wenn es um Heimwerkprojekte größeren Ausmaßes ging. Kurz gesagt: Es gibt Experten – und es gibt solche, die sich dafür halten. Besonders gefährlich ist, dass sich die selbsternannten Experten häufig lauter, offensiver und überzeugender zeigen, als die tatsächlichen. Genau dieses Phänomen erfährt in der Pandemie seit einigen Wochen und Monaten viel Aufmerksamkeit: Der Dunning-Kruger-Effekt wird in den Medien und von Sozialpsychologen rauf und runter besprochen. Völlig zurecht. Denn er lässt sich aktuell besonders in den Sozialen Medien gut beobachten. Was die amerikanischen Psychologen David Dunning und Justin Kruger beschreiben, lässt sich so zusammenfassen: Besonders Menschen mit wenig Wissen überschätzen oft ihre Fähigkeiten, die Leistungen kompetenterer Menschen verkennen sie dafür. deutlich zu erkennen war, zeige er sich erstaunt. Er hatte sich das Gesicht mit Zitronensaft eingeschmiert und war der festen Überzeugung, so nicht von den Kameras erfasst werden zu können. So hatte er es in einigen Gangsterfilmen gesehen, in denen auch Autokennzeichen mit Zitronensaft unsichtbar gemacht wurden. Sein Fall wurde später zum Sinnbild des Dunning-Kruger-Effekts. Heute haben wir es mit Menschen zu tun, die glauben, dass eine kurze Google-Recherche ein Medizinstudium ersetzt. Menschen, die in den Sozialen Medien völlig überzeugt Texte schreiben, dass ein gesundes Immunsystem jeden Menschen vor einer Infektion mit Covid-19 schützen könnte und niemand eine Impfung bräuchte. Menschen die glauben, dass eine Wurmkur für Pferde eine Corona-Infektion im Menschen kurieren könnte. Es sind überaus skurrile Blüten, die die Dummheit der Menschen da aktuell treibt. Es kann beruhigend sein wissen, dass dieses Phänomen einen Namen trägt und schon existiert hat, bevor wir es mit einer Pandemie zu tun hatten. Besser macht das natürlich nichts. Illustration: ©stock.abobe.coim/IRStone Im Jahr 1995 ereignete sich in Pittsburgh einer der absurdesten Banküberfälle der Geschichte. Ein Mann namens McArthur Weeler raubte mitten am Tag zwei Banken aus und trug dabei keine Gesichtsmaske. Als er später verhaftet wurde, da sein Gesicht auf den Überwachungsaufnahmen

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